Quellenangabe

Um diese allgemeinen Angaben aus Geschichtsbüchern einfach und schnell nachprüfen zu können, verweisen wir auf die jeweiligen Stellen bei Wikipedia (Stand 01/2009):

1: http://de.wikipedia.org/wiki/Menschenrechte#Die_Wurzeln_der_Menschenrechte_in_der_Antike

2: http://de.wikipedia.org/wiki/Menschenrechte_der_Vereinten_Nationen

3: http://de.wikipedia.org/wiki/Attische_Demokratie#Funktionsweisen_der_entwickelten_Attischen_Demokratie

http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische_Republik

4: http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie#Mittelalter_und_Neuzeit

5: http://de.wikipedia.org/wiki/Antike#Urspr.C3.BCnge_Roms

6: http://de.wikipedia.org/wiki/Bill_of_Rights_(England)
http://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sische_Revolution
http://de.wikipedia.org/wiki/Verfassung_der_Vereinigten_Staaten

7: http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4kularisierung#Abstrakte_S.C3.A4kularisierung_in_der_Geschichte

8: http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4kularisierung#Historische_Entwicklung_der_abendl.C3.A4ndischen_S.C3.A4kularisierung

9: http://de.wikipedia.org/wiki/Thales

10: http://de.wikipedia.org/wiki/Descartes

11: http://de.wikipedia.org/wiki/Anthropozentrismus#Religion

12: http://de.wikipedia.org/wiki/Humanismus#Renaissance-Humanismus

Brockhaus Enzyklopädie, 21. Auflage 2005:
2: Band 18, S. 260; „Menschenrechte“
4: Band 28, S. 740; „Verfassung“
5: Band 23, S. 329; „Römisches Recht“
6: Band 22, S. 630; „Rechtsstaat“
8: Band 23, S. 700; „Säkularisierung“
9: Band 27, S. 290; „Thales von Milet“
10: Band 6, S. 475; „Descartes, Rene“
12: Band 12, S. 777; „Humanismus“
13: Band 4, S. 659; „Christentum“

 

1: Menschenrechte Antike
Die Stoa entwickelte in ihrer Anthropologie und Ethik die Lehre von der Gleichheit der Menschen.
Zenon von Kition (336 – 263) ist der Begründer des Stoizismus.
Oestreich, Gerhard. Geschichte der Menschenrechte und Grundfreiheiten im Umriss. S. 16 Berlin: Duncker & Hublot 1968
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 71. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006
Die Stoa sind eine der großen philosophischen Strömungen im antiken Griechenland.

2: Menschenrechte Neuzeit
‘1948, 10. Dez. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen nimmt die ‘Deklaration der Menschenrechte’ an, die davon ausgeht, dass alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechte geboren sind.’
Der große Ploetz. S. 1379. Göttingen Vandenhoeck und Ruprecht 2008

3: Demokratie Antike
‘Vollendung der Demokratie 462 in Athen.’ ‘Einführung der Timokratie 322’ in Athen. ‘Timokratie = Herrschaft der Besitzenden (eine auf Bodenertrag und Produktion eingestellte Klassenordnung).’
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 59. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 69. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 55. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006
Oestreich, Gerhard. Geschichte der Menschenrechte und Grundfreiheiten im Umriss. S. 15 – 18. Berlin: Duncker & Hublot1968
‘Der Bürger Athens war stolz, frei zu sein im Bewusstsein seiner
Teilnahme an der Regierung und im Gefühl der Respektierung seiner
Rechte durch das Gemeinwesen, das die politische und die religiöse,
die rechtliche und die göttliche Ordnung zugleich umschloss.’
(Attische Demokratie: 461 – 322 v. Chr.)

‘509 v. Chr. (traditionell) …das erste Jahr der (römischen) Republik.’ ‘C. J. Octavianus (seit 27. v. Chr.) Augustus und Alleinherrscher’
Der Große Ploetz. S. 216. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. 2008
Vorstandlechner, Hans. Weißt du das? Frag’ mich über Geschichtsdaten von 3900 v. Chr. Bis heute.
S. 16. Wien/München/Zürich: Verlag Adalbert Pechan

4: Demokratie Neuzeit
‘Der Konvent verabschiedet am 17. Sept. 1787 die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika, das Grundgesetz der ersten modernen Demokratie.’
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 293. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006
‘Sept. 1792 Frankreich wird zur Republik erklärt’
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 299. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006

5: Rechtsstaatlichkeit Antike
‘Dieser Staat [der Römische] ist ein Rechtsstaat in dem das Gesetz (Lex) an die Stelle des Königs (Rex) getreten ist.’
‘Um 450 siegt die Staatsidee in Rom über Standesdenken.’ ”C. J. Octavianus (seit 27. v. Chr.) Augustus und Alleinherrscher’
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 86. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 77. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006
Der Große Ploetz. S. 256. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. 2008

Vorstandlechner, Hans. Weißt du das? Frag’ mich über Geschichtsdaten von 3900 v. Chr. bis heute.
S. 16. Wien/München/Zürich: Verlag Adalbert Pechan

‘Rechtsstaatlichkeit in Athen durch Reform des Kleisthenes 509 v. Chr. ‘
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 54/55. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006
„Durch Teilung der Macht in unterschiedliche von allen Bürgern gewählte Verwaltungs- und Regierungsorgane, deren Vertreter ihre Ämter zeitlich stark begrenzt innehaben, Teilung der Gewalten und Ausbreitung der Macht auf das gesamte (männliche) Bürgertum bei gleichzeitiger, gegenseitiger Kontrolle und Machteinschränkung durch die Kurzfristgkeit der Amtsdauer, wird eine Form von Rechtsstaatlichkeit in Athen verwirklicht.(Reform des Kleisthenes 509 – 507. v. Chr.)“

dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 54/55. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006

6: Rechtsstaatlichkeit Neuzeit
‘Der Konvent verabschiedet am 17. Sept. 1787 die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika, das Grundgesetz der ersten modernen Demokratie. Wesentliche Merkmale: Gewaltenteilung und ein System gegenseitiger Kontrolle
(Checks and Balances)’
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 293. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006

‘Die französische Verfassung von 1791: Garantie der Menschen- und
Bürgerrechte durch Teilung der Gewalten in Exekutive Legislative
und Jurisdiktion.’

dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 296. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006

7: Säkularität Antike
‘Und so kam es zu dem ganz und gar profanen Gesetzeswerk des Solon (um 580 v. Chr.), der nicht als Prophet oder Götterbote angesehen wurde, sondern einfach als ‘Weiser’ (sophos).
Schupp, Franz. Geschichte der Philosophie. Antike. S. 34. Hamburg: Meiner Verlag 2003
Die Bürger der Polis nahmen, vermittelt durch den von ihnen Beauftragten, ihre innere Ordnung selbst in die Hand, für Zeus blieb das Wetter mit Blitz und Donner.’
Der Große Ploetz. S. 166. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. 2008

8: Säkularität Neuzeit
‘In jedem Fall war die Verbindung von Kirche und Staat für sie (die Philosophen der Aufklärung) ein Unheil.’
Schupp, Franz. Die Geschichte der Philosophie – Neuzeit. S. 299. Hamburg: Felix Meiner Verlag
‘Unter Androhung der Amtsenthebung bei Zuwiderhandlungen schränkte man die Aufgaben der Bischöfe auf den rein geistlichen Bereich ein…’
Goodwin, Albert. Die Französische Revolution. 1789 – 1795. S 81. Frankfurt am Main: Fischer
Frankreich:
‘Juli 1790 Zivilverfassung des Klerus: Verstaatlichung der Kirche; Aufhebung der kontemplativen Klöster und Orden; Wahl der Priester. Die meisten Geistlichen lehnen den verlangten Eid auf die Verfassung ab, ein Konflikt zwischen Staat und Kirche entsteht.’
‘Trennung von Staat und Kirche in den USA (1785 Virginia Statute of Religious Liberty)’
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 297. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 293. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006

9: Rationalität Antike
‘Die griechische Philosophie wollte einen wissenschaftlichen Anfang haben und den symbolisierte Thales von Milet (um 624 – 546).’
Schupp, Franz. Geschichte der Philosophie. Antike. S. 48. Hamburg: Meiner Verlag 2003
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 51. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006
‘Logos als Vernunft ist nicht etwas, was dem Menschen natürlicherweise mitgegeben wäre: Ohne Zweifel hatten die Menschen immer schon die Fähigkeit, sich in ihrer Welt zu orientieren, d.h. sich Handlungsmodelle zu entwerfen. Dass die ionischen Naturphilosophen (u.a. Thales) dies aber mit Vernunft, d. h. Unter anderem mit Abstraktionen, mit Versuchen einheitlicher Theoriebildung, mit Argumentationsformen und Logik unternehmen ist ein historisches und kein natürliches Phänomen, es ist ein Ereignis der Geschichte, das bis heute seine ungeheuren und manchmal auch ungeheuerlichen Auswirkungen zeigt.’

10: Rationalität Neuzeit
‘Zeitalter der Vernunft: Renè Descartes (1596 – 1650) vertritt den Rationalismus: allein durch Denken und allg.-log. Schlüsse (Prinzipien) wird Wahrheit gefunden (deduktive Methode) ‘ Die Aufklärung (18. Jahrhundert): die von Westeuropa ausgehende größte geistige Bewegung seit der Reformation basiert auf Humanismus, Philosophie und naturwissenschaftl. Weltbild des 17. Jahrhunderts. Vernunft, Mut zur Kritik, geistige Freiheit und religiöse Toleranz sollen Tradition, relig. Dogmatik, kirchliche und staatliche Autorität (Absolutismus), moralische und ständische Vorurteile überwinden. Natürliche (=vernünftige) Bildung und Erziehung zur Humanität garantieren den Fortschritt, fördern die ‘Verbrüderung der Menschheit’
dtv-Atlas Weltgeschichte. S.256/257 München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006

11: Humanistisches Denken Antike
‘594 Solonische Gesetze in Athen deren erster Grundgedanke die Emanzipation des Einzelnen ist’
‘Protagoras (um 485 – um 415): Der Mensch ist das Maß aller Dinge’
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 55. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006
Der große Ploetz. S. 182. Göttingen Vandenhoeck und Ruprecht 2008

12: Humanistisches Denken Neuzeit
‘Die Renaissance in Italien (15./16. Jh.). Hinwendung zur Welt und Humanismus.’
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 213. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006
‘Aus Byzanz emigrierte Gelehrte gründen um 1440 die Platonische Akademie in Florenz. Gefordert wird freie geistige Entfaltung des Menschen, der sich aus eigener Kraft durch das Studium klassischer antiker Literatur vervollkommnen kann.’
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 212. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006

13: Das Christentum wird Staatsreligion
‘380 Das Edikt von Thessalonike: Der Athanasianismus (Katholizismus) wird Staatsreligion’
dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 103. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006
‘391 das Christentum wird Staatsreligion, Verbot aller heidnischen Kulte.’

dtv-Atlas Weltgeschichte. S. 103. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2006

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Menschen lassen sich auf kolossale Dummheiten ein, wenn sie nur zusammen sein können. Gemeinschaft geht vor Logik und Stringenz.
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Politik
Religion ist Auslegungssache, alles ist vage, damit ist sie das Einfallstor für Willkür. In der Politik ist Religion Gift. Erfolgreiche Staaten trennen Politik und Religion konsequent.
Naturwissenschaft
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