„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – Humanismus statt Klassenkreuz

Begründungen für die Aktion:
  1. Zielgruppe: Schulen! Wir bringen damit das in die Schule, was jedes Kind kennen sollte und verstehen sollte, was das für es ganz persönlich bedeutet. Es wissen sehr wenige Schüler, dass das Kind Rechte hat und dass wir ihm Würde verleihen wollen und dass das viele Konsequenzen hat und für das Kind auch Pflichten nach zieht.
  2. Der Artikel 1 ist nicht nur Zitat für Sonntagsreden, sondern sollte von jedem Staatsbürger schon als Kind verinnerlicht werden und mit der Lehrerin/dem Lehrer immer wieder diskutiert werden.
  3. Konsensuale Lösung der Kreuzdebatte: Schule ist der Ort des Pluralismus. Am Schild steht das, was uns alle eint (einen soll). Mit dem Schild kann jeder leben. Es  ist ein Integrationsfaktor, es eint die Kinder, die Glaubenssymbole dienen partikularistischen Interessen.
  4. Corona Zeitpunkt: Wir rücken näher zusammen und suchen nach Übereinkünften.
  5. Humanismus: Wir bringen damit das wichtigste Stück Humanismus in die Schule: Demokratie und Wir machen damit auch klarer, dass unser sog. „Europäischen Werte“ nicht primär aus dem christlich-jüdischen Wertekanon bezogen werden, sondern aus den Werten der Aufklärung, die im Wesentlichen gegen den erbitterten Widerstand der kirchlichen Institutionen erkämpft wurden: Menschenrechte, Vernunft, Humanistisches Denken, Rechtsstaatlichkeit und Säkularität.