Im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen reicht es den Schülern: Sie sehen im Religionsunterricht keine Bildungseinrichtung, sondern eine ideologische Beeinflussung.
Nur hat – wie fast überall – die Kirche schon vorgebaut und Artikel in der Verfassung verankern können, die es derzeit unmöglich machen, alle Schulen bekenntnisfrei zu machen. In Österreich verhindert das Konkordat, das einen ähnlichen Charakter hat wie eine Verfassungsbestimmung, dass über den Religionsunterricht überhaupt nur diskutiert werden kann.
Das Hauptargument der jungen Leute in NRW ist der heutige Pluralismus in deutschen Schulen, dem Rechnung zu tragen ist. Die Schule sollte nicht zu Segregation der Schüler nach Konfessionen beitragen. Aus dem katholischen NRW schielt man nach Brandenburg, wo solche Überlegungen schon in die Tat umgesetzt wurden.
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